Sofort aufstehen, wenn der Wecker klingelt oder erst mal die Schlummertaste drücken. Im unerbittlichen Aufsteh-Duell tritt „Team Aufspringen“ gegen „Team Snooze“ an: Lasset die Spiele beginnen!

Meike hüpft morgens sofort aus dem Bett und hat kein Verständnis für ein Hinauszögern. Tobias hingegen dreht sich gerne noch einmal um und erwacht langsam. Was meint ihr: Wer hat die besseren Argumente? Und seid ihr leidenschaftliche Snoozer oder immer gleich wach – lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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Team sofort aufstehen Team Snooze
Wecker aus, aufstehen!

findet Meike Sartorius.

Es kann mir ja wohl keiner erzählen, dass er wirklich noch mal richtig tief einschläft, nachdem der Wecker einen einmal unsanft geweckt hat! Was auch immer es ist – das klassische nervige Piepen oder auch das sanft plätschernde Wasser – wach machen sie uns alle! Und das ist doch auch gut so, denn das ist schließlich der Zweck! Denn irgendwann muss man ja sowieso aufstehen, warum also nicht direkt beim ersten Mal?

Snoozen ist wie Prokrastination

Immer dieses Hinauszögern… Das hat doch alles keinen Sinn! Wer schon nicht sofort aus dem Bett kommt, schiebt bestimmt auch andere lästige Aufgaben auf: für Klausuren lernen, putzen oder mal wieder den Pfand wegbringen.

Deswegen bin ich der typische Direkt-Aufsteher: Der Wecker piept, ich hau drauf und stehe auf. Gut, das ein oder andere Mal bin ich vielleicht ein bisschen schnell aufgestanden und mir wurde mal kurz schwindelig, aber daraus lernt man ja! Dann setze ich mich eben zuerst auf die Bettkante und stehe dann langsam auf.

Direkt hell wach!

Aber zuerst einmal kommt eh jeden Mogen der Gang zum Wasserkocher. Dann kann das Wasser direkt schonmal für den Tee heiß werden, während ich mir in der Zwischenzeit das Gesicht waschen kann. Man sieht also: Ich bin voll da, sobald der Wecker geklingelt hat!

Ich gebe zu, auch ich würde mich manchmal liebend gerne nochmal im Bett umdrehen und weiterschlafen! Aber dann muss das auch nochmal schön lang sein,sprich: die erste Vorlesung schwänzen. Und das ist leider keine Alternative. Aber nur so mickrige 15 Minuten verlängern, das bringt doch nichts. Denn ich finde: 15 Minuten Snoozen sind 15 Minuten weniger Schlaf!

Noch 5 Minuten…

fordert Tobias Wurzel.

Beep, beep, beep… Eine kleine Handbewegung: Schlummertaste drücken. Schon ist das nervende Geräusch verstummt und ich kann noch ein bisschen weiterschlafen. Für ein paar Minuten nur. Der ganze Stress noch weit weg.

Ich finde, mit Snoozen kann man viel leichter und besser Aufwachen. Das ist nicht so abrupt. Sondern ein langsamer Prozess. Ich werde dann zwar alle paar Minuten wieder geweckt, aber ich freu mich auch, dass ich noch nicht aufstehen muss. Unter der warmen Decke liegen bleiben kann.

Trotzdem nicht spät dran

Ich stelle meinen Wecker natürlich immer so, dass ich noch genug Zeit habe. Zum Duschen und Frühstücken – und das trotz Snoozen. Ich finde auch, dass ich so viel schneller fertig bin. Wenn ich schon beim ersten Weckerklingeln aufstehen würde, wäre ich direkt schlecht gelaunt und innerlich noch gar nicht darauf eingestellt wach zu sein. Da würde ich morgens ewig brauchen!

Selbst bestimmen!

Und überhaupt werde ich bei jedem Snoozen ein bisschen wacher, und irgendwann seh ich es auch ein. Ich stehe trotz Snoozen früher auf als ich eigentlich muss. Bevor ich auf das letzte Klingeln warte, liege ich nämlich meistens schon wach im Bett. Da kann ich selbst entscheiden, wann ich wirklich aufstehen möchte. Das ist doch viel besser, als wenn ich mich von einem Wecker aus dem Schlaf reißen lasse.

Ich glaube auch nicht, dass Snoozen die Schlafqualität mindert. Schließlich bin ich kurz vor dem Aufstehen sowieso nicht mehr im Tiefschlaf. Auch mit Prokrastination hat das aus meiner Sicht nichts zu tun. Ich schiebe das Aufstehen ja nicht auf. Ich fange nur früher damit an!

Danke an das Team vom Pflichtlektüre für die Argumente-Schlacht! Wer mehr über das Ausbildungsprojekt des Instituts für Journalistik der TU Dortmund erfahren will klickt auf: http://www.pflichtlektuere.com/ Quelle: Pflichtlektüre – Duell am Donnerstag; Bildquelle: vranystepan über CC0 1.0

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