Ladys, ihr braucht kein schlechtes Gewissen haben, wenn ihr länger im Bett bleibt als euer Partner. Schlafexperten haben herausgefunden, dass Frauen mehr Schlaf brauchen als Männer. Aber warum?

Es ist doch immer wieder erstaunlich, mit welchen Fragen sich die Wissenschaft beschäftigt. Erstaunlich cool! Britische Forscher haben nun herausgefunden, dass Frauen jede Nacht im Schnitt 20 Minuten mehr Schlaf brauchen als Männer. Sehen wir uns einmal an, warum das so ist.

Frauen denken – zu viel?

Der Grund für die schläfrigen Ladys ist ihr Gehirn. „Es ist anders vernetzt und komplexer als das Gehirn von Männer“, erklärt Professor Jim Horne, der das Schlafbedürfnis von Männern und Frauen untersuchte. Und diese Komplexität macht müde: Wenn das Gehirn eines Menschen unter Tags besonders aktiv ist, dann braucht es nachts länger, um sich zu erholen. Und diese Regeneration findet im Schlaf statt. Man kann also sagen: Da die Ladys im Laufe eines Tages mehr Teile ihres Oberstübchens aktivieren, als Männer das tun, müssen sich nachts auch mehr Teile erholen – und die Frauen schlafen länger.

Diese wissenschaftliche Erkenntnis bietet nun natürlich einen fabelhaften Nährboden für dumme Witzchen. Aber nein, damit fangen wir gar nicht erst an. Denn das bei Frauen mehr Areale des Gehirns aktiv sind, bedeutet nicht automatisch, dass Frauen klüger sind. Sie denken nur anders. Beim Multitasking zum Beispiel. Frauen sind erwiesenermaßen besser im Multitasking und wenden das Prinzip „Viele Aufgaben auf einmal bewältigen“ auch häufiger an. Dabei werden die unterschiedlichsten Hirnareale auf einmal befeuert und das Gehirn ist sehr aktiv. Heißt aber nicht, dass das Ergebnis eines Mannes, der die Aufgaben nicht gleichzeitig, sondern nacheinander erledigt, besser oder schlechter ist.

Lasst sie schlafen

Frauen brauchen mehr Erholung und diese sollte man ihnen auch unbedingt zugestehen. Denn es ist auch wissenschaftlich erwiesen, dass Frauen viel stärker unter Schlafmangel leiden. Sie werden viel häufiger physisch oder psychisch krank, wenn sie nicht ausreichend schlafen. Und morgens sind sie im Vergleich zu Männern dann deutlich gestresster, unausgeglichener und reizbarer.

Deshalb lautet die Devise: Lasst die Ladys schlafen! Es tut IHR gut und wenn sie dann erholt und entspannt erwacht, dann hat ja auch ER was davon.

Gute Nachts, Mädels wünscht diewillnurschlafen!

Quelle der Studie: DailyMail; Bildquelle: Pexels über CC0

 

 

 

3 Comments

  1. Martina 6. Mai 2017 at 22:02

    Hi Kathl, Schlaf ist wichtig – wer weiß das besser als ich ?. Mone ist gerade heimgekommen und hat erzählt. Wir freuen uns soooooooo für Dich, liebe Grüße, Martina.

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    1. Katharina - Site Author 7. Mai 2017 at 12:35

      Liebe Martina,
      vielen lieben Dank! Für eure Familie sind natürlich schon ein paar Ausgaben reserviert 😉
      Liebe Grüße

      Reply
  2. Mirco 10. Mai 2017 at 22:19

    Hi Katharina,

    danke für den interessanten Beitrag, die GIF gefällt mir besonders, so etwas sollte ich auch einmal einbauen! 😀 Zur Ergänzung deines Artikels noch ein kleiner Fun-Fact:

    Dass Frauen häufiger Schlafprobleme als Männer haben, hängt auch stark von der subjektiven Bewertung ab: Männer bewerten guten Schlaf nämlich danach, wie ausgeschlafen sie sich am nächsten Morgen fühlen. Frauen achten hingegen eher darauf, wie lange sie tatsächlich geschlafen haben und wie oft sie in der Nacht aufgewacht sind.

    Viele Grüße 😉

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