Die Schlafposition von Paaren sagt vieles über die Qualität ihrer Beziehung aus. Das hat Körpersprache-Expertin Patti Wood herausgefunden. Sie hat einen Blick darauf geworfen wie Liebende liegen und weiß was Löffelchen oder Brezen-Stellung bedeuten.

blaseDer Löffel

Bei dieser Schlafposition liegt das Paar auf der Seite, beide schauen in die gleiche Richtung und ein Partner umarmt den anderen von hinten. Gerade am Anfang einer Beziehung ist diese Art zu schlafen sehr beliebt, denn man kann besten kuscheln und hat ganz viel Körperkontakt. Genau das wollen frisch verliebte Turteltäubchen. Laut Patti Wood haben Paare die fröhlich löffeln eine starke sexuelle Anziehung und können kaum die Finger voneinander lassen. Es ist übrigens nicht irrelevant wer in einer heterosexuellen Beziehung das große oder das kleine Löffelchen ist. Umarmt der Mann seine Liebste von hinten, dann fühlt er sich in der Rolle des Beschützers besonders wohl. Ist hingegen sie der große Löffel, dann steht dies für eine starke Abhängigkeit, so Wood.

blaseDie königliche Umarmung

Sehr vornehm wird es, wenn einer der beiden Partner auf dem Rücken liegt, während sich die andere Person von der Seite anschmiegt. Denn dieser Position wurde der Name „königliche Umarmung“ gegeben. Majestätisch fühlt sich wohl aber nur einer der beiden: Laut Wood strahlt die Person, die auf dem Rücken liegt, Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit aus. Ihm oder Ihr kann niemand etwas anhaben. Legt diese Person zusätzlich noch den Arm um den anderen, dann zeugt dass von einem starken Beschützerinstinkt. Sind die Arme hingegen hinter seinem Kopf verschränkt und die Ellenbogen drehen nach außen, dann neigt diese Person dazu viel Verantwortung zu nehmen und häufiger zu sagen, was zu tun ist. Sehen wir uns die andere Person einmal genauer an. Denn auch da gibt es kleine Nuancen zu beachten: Streckt sich der „Anschmieger“ in dieser Liege-Position entspannt aus und macht sich neben dem Partner lang, dann ist auch er selbstbewusster Charakter und kann dem Partner Parole bieten. Rollt die Person sich hingegen in der Fötusstellung zusammen, macht sich klein und zieht die Beine in Richtung Bauch, dann mangelt es am Selbstvertrauen – was schnell zu einer Abhänigigkeit vom starken Partner führen kann.

 

blaseDie Breze

Brezen-Paare können kaum die Finger voneinander lassen. Auch Nachts müssen sie eng umschlungen einschlafen und hierfür werden geradezu artistische Kunstwerke vollbracht. Man verknotet sich, um größtmöglichen Körperkontakt mit dem oder der Liebsten zu haben. Arm drüber, Arm drunter, Bein hin, Bein her – wer so schläft der möchte am liebsten Eins werden mit dem Partner. Kein Wunder also, dass besonders frisch verliebte Paare den Brezen-Schlaf bevorzugen. Mit Dauer der Beziehung nimmt dieser dann, in der Regel, immer mehr ab und die wilden Verknotungen werden weniger. Das ist übrigens ganz normal und bedeutet nicht, dass man sich nicht mehr liebt. Es ist eher ein Zeichen dafür, dass man gut schlafen möchte, was eng umschlungen schwerer wird.

blaseDie Füßler

Interessant sind auch die Fußliebhaber unter uns. Und damit ist kein Fetisch gemeint, sondern Paare, die sich nachts nur mit den Füßen berühren. Dabei ist erstmal egal wie man genau daliegt. Wichtig ist nur, dass man den Körperkontakt mit dieser sehr sensiblen und persönlichen Stelle sucht. Das zeugt von tiefem Vertrauen. Wer in der Nacht seinen Partner nur mir den Füßen oder Beinen berührt, der möchte viel Freiraum und trotzdem verbunden sein. Häufig wird diese Schlafposition eingenommen nachdem die Fetzen geflogen sind. Laut der Körpersprache-Expertin will man seinem Partner so mitteilen: „Ich liebe dich noch, auch wenn ich heute nicht kuscheln will.“ Außerdem ist es ein kleines Friedensangebot nach dem Streit. Die Füße des anderen zu berühren bedeutet: „Liebling, ich kicke dich (noch) nicht aus dem Bett“.

blaseDer Cliffhanger

Zur guter Letzt der Cliffhänger: Bei dieser Position zieht sich jeder Partner auf seine Bettseite zurück und schlummert völlig ohne Körperkontakt selig vor sich hin. Für Wood bedeutet diese Schlafstellung nicht, dass die Liebe erloschen ist. Sogar ganz und gar nicht. Es sei völlig normal, dass man im Laufe einer Beziehung so nebeneinander liegt. Oft haben beide Partner am nächsten Tag ein anstrengendes Tagespensum vor sich: Arbeit, Kinder, Haushalt. Da braucht man guten Schlaf und Erholung. Der Cliffhänger ermöglicht es dem anderen den Freiraum zu gönnen, den er oder sie benötigt. Es ist eine sehr respekt- und verständnisvolle Schlafposition für Paare – und das klingt nach einer sehr guten Basis für eine funktionierende Beziehung

Bildquelle: © Misha Kovalov

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