Ein Tässchen frischer, dampfender Kaffee – wer könnte dazu Nein sagen? Vielleicht Prof. David Elmenhorst, der seit etwa 20 Jahren die Auswirkungen von akutem und chronischem Schlafentzug erforscht. Am Jülicher Institut für Neurowissenschaften und Medizin leitet er die Arbeitsgruppe „Molekulare Plastizität“, die unter anderem untersucht, wie das menschliche Gehirn auf Schlafmangel reagiert.
Als Mediziner und Schlafexperte kann er also bestens erklären, wie Kaffee im Gehirn wirkt und wie das enthaltene Koffein deinen Schlaf beeinflussen kann.
Wie viele Tassen Kaffee haben Sie heute schon getrunken?
Können Sie kurz erklären, warum Kaffee wach macht?
Wie lange hält die wachmachende Wirkung an?
Ab wann sollte man keinen Kaffee mehr trinken, um abends gut einschlafen zu können?
Gilt diese Empfehlung auch für Menschen, die regelmäßig viel Kaffee trinken?
Verschlechtert täglicher Kaffeekonsum nachhaltig den Schlaf?
Ein hoher Koffeinspiegel während des Schlafs hat einen Einfluss auf die Schlaftiefe. Es hängt jedoch davon ab, wann und wie viel Koffein konsumiert wurde und von wem.
Gilt das Gleiche auch für andere Wachmacher wie schwarzen Tee oder Energydrinks?
Ja, wobei schwarzer Tee bezogen auf das Volumen weniger Koffein enthält als Kaffee oder Energydrinks.
Am Forschungszentrum Jülich erforscht Ihre Arbeitsgruppe, wie das Gehirn auf Schlafentzug reagiert. Warum müssen Ihre Probanden auf Kaffee und andere Wachmacher verzichten? Sie sollen doch wach bleiben.
Wie beeinflusst es den Schlaf, wenn man auf Koffein verzichtet?
Welche Ratschläge aus Ihrer langjährigen Forschungserfahrung können Sie für einen erholsamen Schlaf geben?




Ein Kommentar
Hallo 🙂
Das sind ein paar fantastische und wertvolle Tipps für einen besseren Schlaf. Vielen Dank dafür!